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Ein holpriger Start in den Morgen 🪳😴
Nachdem unsere Nacht sowieso schon ziemlich kurz war, wurden wir leider schon um 6:30 Uhr von einem schreienden Kind im Nebenzimmer geweckt. 😴 Viel Schlaf hatten wir also nicht bekommen. Schuld daran war unter anderem auch unsere erste Kakerlake, die wir am Abend zuvor entdeckt hatten. Sie saß im Badezimmer und es wurde zu einem kleinen Kampf, sie einzufangen. Harry sprang dabei von einer Ecke in die andere, während die Kakerlake einfach immer schneller war. Diese Dinger flitzen wirklich unglaublich schnell von einer Ecke zur nächsten. 🪳😂
Beim Frühstück freuten wir uns deshalb eigentlich darauf, wenigstens entspannt in den Tag zu starten. Leider wurden wir auch hier enttäuscht. Wir hatten unser Zimmer inklusive Frühstück gebucht, allerdings gab es erst einmal riesige Verständigungsprobleme. Bis die Hotelangestellten überhaupt geklärt hatten, dass unser Frühstück im Preis enthalten war, verging fast eine halbe Stunde. Und als es dann endlich da war, war es leider auch nicht besonders gut. Viel blieb deshalb auf unseren Tellern liegen. Unser Frühstück war damit schneller beendet als geplant und für den nächsten Morgen stand für uns schon fest: Wir frühstücken woanders. 😅
Immerhin konnten wir währenddessen überlegen, was wir heute überhaupt machen wollten. Also machten wir uns fertig und wollten eigentlich möglichst schnell los.
Auf nach Weligama 🚕🌴
Da wir uns bewusst dagegen entschieden hatten, einen Roller oder ein TukTuk zu mieten, waren wir auf die lokalen Fahrer angewiesen. In Negombo und Colombo war das überhaupt kein Problem gewesen. Über Uber ein TukTuk bestellt und meistens stand eine Minute später schon jemand vor uns. 😄 Je weiter wir allerdings Richtung Süden kamen, desto schwieriger wurde es, eine Fahrt zu bekommen.
Auch dieses Mal warteten wir fast 20 Minuten, bis überhaupt jemand unsere Fahrt annahm. Unsere Vorfreude auf Weligama konnte das aber nicht bremsen.
Wir wurden schließlich mitten in Weligama rausgelassen. Direkt neben unserem Ausstieg stand ein großer Gebetsschrein an der Straße, bevor wir uns aufmachten, die Stadt ein bisschen zu erkunden.
Das gestaltete sich wie so oft in Sri Lanka mal einfacher und mal schwieriger. Die Straßen sind voll, die Autos fahren teilweise ziemlich dicht an einem vorbei und die Gehwege sind nicht immer wirklich als Gehwege zu erkennen. 😄 Was uns aber sofort auffiel, war der unglaublich lange Strand, der natürlich auch unser eigentliches Ziel war.
Weligama selbst fanden wir dagegen eher unspektakulär. Für uns unterschied sich die Stadt nicht besonders von Mirissa oder Unawatuna. Auch hier gibt es viele Souvenirläden, Restaurants für Touristen und westliches Essen. Zwischen dem ständigen Hupen der Autos dröhnt Musik aus den Geschäften und überall sind Menschen unterwegs. Hier ist ordentlich Trouble – und irgendwie gehört genau das zu Weligama dazu. Wir fragten uns allerdings schon, wie voll es hier wohl in der Hauptsaison sein muss. 😅
Tatsächlich war Weligama die erste Stadt, die wir nicht komplett abgelaufen sind. Wir hatten einfach nicht das Gefühl, etwas Wichtiges zu verpassen, auch wenn Social Media einem natürlich etwas anderes erzählen kann.
Endlich entspannen 🌊🍹
Unser Ziel war deshalb ganz klar: ein Beach Club.
Natürlich ist ein Beach Club der Inbegriff von etwas, das hauptsächlich auf Touristen ausgelegt ist. Aber genau das wollten wir heute. Wir freuten uns vor allem auf Strandliegen, einen Pool und einfach Ruhe. Nicht alle zwei Minuten ein Verkaufsgespräch und keine ständige Suche nach dem nächsten Programmpunkt.
Da das Meer im Süden weiterhin ziemlich rau war und hohe Wellen hatte, war der Pool für uns sowieso die bessere Alternative. Also Cocktails bestellt, ab an den Pool und einfach mal die Seele baumeln lassen. 🍹🏖️
Der Pool hatte für uns die perfekte Temperatur – nicht zu warm und nicht zu kalt. Nur mit der Sonne mussten wir nach den letzten Tagen etwas vorsichtig sein. Deshalb wechselten wir zwischen Pool, Liegen, Lesen und einem kleinen Nickerchen.
So entspannt hatten wir uns schon lange nicht mehr gefühlt. Und mal ehrlich: Was gibt es Besseres als ein kleines Schläfchen am Strand? 😴🌴
Irgendwann meldete sich dann natürlich der Hunger. Wir bestellten einen Hähnchenburger und Shakshuka – und waren tatsächlich positiv überrascht. Beides war richtig lecker. Bei einem solchen Beach Club hatten wir mit eher durchschnittlichem Touristenessen gerechnet, aber das Essen konnte wirklich überzeugen.
Danach ging es noch einmal zurück auf die Liegen und anschließend wieder in den Pool. Erst als wir komplett trocken waren, machten wir uns schließlich auf den Weg zurück.
Eis-Time in Mirissa 🍦🥥
Mit dem TukTuk fuhren wir wieder Richtung Mirissa und ließen uns unterwegs noch am Supermarkt absetzen. Denn nach einem entspannten Tag darf natürlich eine Sache nicht fehlen:
Eis-Time! 😂🍦
Dazu probierten wir diesmal auch wieder eine Faluda und einen sri-lankischen „Flutschfinger“. Beides war lecker und damit war unser täglicher Kokosnuss-Stopp natürlich ebenfalls wieder Pflicht. 🥥
Zurück im Hotel wollten wir eigentlich nur noch entspannen. Stattdessen entschieden wir uns, uns das Abendessen einfach über Uber Eats zu bestellen. Es gab indisches Essen mit Paneer und zum Nachtisch noch zwei Roti von Maggie’s Rotti Shop direkt neben unserem Hotel.
Dort hatten wir übrigens auch ein Angebot für unsere Weiterfahrt nach Yala bekommen. Einer der Mitarbeiter hatte uns einen Fahrer angeboten. Der Preis war allerdings so günstig, dass wir etwas skeptisch wurden. Nach unseren bisherigen Erfahrungen wollten wir schließlich nicht am Ende irgendwo landen, wo wir eigentlich gar nicht hinwollten. 😅
Nach diesem Tag war aber ohnehin nicht mehr viel los. Wir hatten heute ausnahmsweise einmal nicht versucht, möglichst viel zu sehen, sondern einfach einen Tag lang das gemacht, was wir auf einer Weltreise manchmal auch brauchen: nichts Besonderes.
Pool, Strand, gutes Essen, ein Nickerchen und Eis. 🌴☀️
Und genau das war nach den letzten ereignisreichen Tagen eigentlich perfekt.






