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Affenalarm 🐵
Unser Tag fing grandios an: mit Affen beim Frühstück. 🐒 Während wir gerade gemütlich gegessen haben, saßen überall um uns herum Ceylon-Hutaffen in den Bäumen. Sie putzten sich gegenseitig, kuschelten miteinander und kümmerten sich um ihre Babys, die teilweise noch gestillt wurden. Ein ziemlich perfekter Start in den Tag.
Die Nacht davor war dagegen alles andere als perfekt. Ich hatte kaum geschlafen, weil es ständig auf das Blechdach gekracht und geschlagen hat. Wir sind uns ziemlich sicher, dass die Affen dafür verantwortlich waren. Als dann morgens auch noch ein Pfau auf dem Hausdach saß, war endgültig klar: In unserer Unterkunft ist mehr los als in manchem Zoo. 😂🦚
Auf zum Koggala Beach 🌴🌊
Nach dem Frühstück, natürlich gab es wieder ein klassisch srilankanisches Frühstück, wollten wir zum Koggala Beach.
Du möchtest auch ein srilankanisches Frühstück?
Vorher mussten wir noch schnell unsere Wäsche aus der Wäscherei abholen und dann ging es mit dem TukTuk los. Eigentlich lief auch alles genau nach Plan – bis unser Fahrer plötzlich an unserem Wunschstrand vorbeifuhr und einfach weiterfuhr.
Wir nur: „Wir möchten hier raus!“
Er erklärte uns daraufhin, dass Google den Koggala Beach falsch anzeigen würde und der richtige Strand noch weiter entfernt sei. Nur waren wir inzwischen ein bisschen misstrauisch. Besonders Harry hatte direkt geschaltet und vermutete, dass unser Fahrer uns zu dem Strand bringen wollte, an dem die berühmten Stelzenfischer sitzen. Dort bekommen TukTuk-Fahrer offenbar teilweise eine Provision, wenn sie Touristen dorthin bringen.
Nach einiger Diskussion ließ er sich schließlich überzeugen und brachte uns tatsächlich zum richtigen Eingang. Aber auch erst nachdem wir drohten Auszusteigen, denn das würde kein Geld für ihn bedeuten.
Und dann waren wir endlich da. ❤️
Der Strand war bisher mit Abstand unser schönster. Lang, leer, sauber und einfach wunderschön. Genau so hatten wir uns einen Strand vorgestellt. Wir wollten gerade anfangen, ihn richtig zu genießen, als uns auffiel, dass unser TukTuk-Fahrer immer noch am Eingang stand und uns beobachtete. 15 bis 20 Minuten waren zu dem Zeitpunkt schon vergangen. 😳
Das war dann doch ziemlich gruselig. Wir liefen deshalb langsam weiter den Strand entlang und hofften einfach, dass er irgendwann verschwinden würde. Später sahen wir ihn tatsächlich noch einmal. Warum er uns so lange beobachtet hat, wissen wir bis heute nicht. Sehr komisch und etwas markaber.
Also liefen wir einfach immer weiter. Der Strand schien überhaupt kein Ende zu nehmen und zwischendurch hatten wir sogar noch einen kleinen Hunde-Buddy, der ein Stück mit uns mitlief. 🐕 Wir genossen die Ruhe und den wunderschönen Strand, bis irgendwann die Flut immer weiter kam und der Weg am Wasser immer enger wurde.
Also mussten wir einen anderen Ausgang suchen. Und natürlich fanden wir nicht einfach einen schönen, befestigten Weg, sondern einen ziemlich gammligen Ausgang durchs Dickicht. 😅
Wir stapften also durch das Gestrüpp und hofften dabei inständig, keiner Schlange oder irgendeinem anderen Tier zu begegnen. Währenddessen merkte ich, dass wir uns durch einen verlassenen buddhistischen Friedhof durchkämpfen. Überall standen Grabsteine, dazwischen gab es aber praktisch keine richtigen Wege. Das Ganze war ziemlich unheimlich.
Wir kamen immerhin ohne Schlangenbiss wieder heraus – dafür mit dem Gefühl, dass uns während des gesamten Weges irgendetwas über die Beine gekrabbelt sein könnte. 😂
Daraufhin mussten wir uns erstmal mit einem gebratenen Reis belohnen.




Jungle Beach – oder doch eher Jungle Müll Beach? 🌴🙈
Danach ging es mit dem TukTuk weiter zum Jungle Beach. Und schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis. Wir mussten über einen richtig steilen Hügel – hoch, runter, wieder hoch und wieder runter. Unser TukTuk kämpfte sich dabei im ersten Gang mit gefühlt Schrittgeschwindigkeit nach oben. Der Motor hörte sich teilweise so an, als würde er jeden Moment seinen Dienst quittieren. Deshalb hatten wir auch so Probleme ein TukTuk zu bekommen.
Und: Wir kamen tatsächlich oben an. 😂
Von dort ging es zu Fuß weiter. Wir waren natürlich stilecht mit Flip-Flops unterwegs und der Weg war tatsächlich ziemlich dschungelig. Zwar befestigt, aber links und rechts dichtes Grün und immer wieder kleine Steigungen. Als absolute Flip-Flop-Profis gingen wir entsprechend vorsichtig vor und kamen tatsächlich ohne Unfall am Strand an.
Nur leider war der Jungle Beach für uns zu 100 Prozent überhyped.
Überall lag Müll herum und dazu kamen jede Menge aufdringliche Strandverkäufer. Schön anzusehen war eigentlich nur der Bereich direkt am Meer. Sobald man ein bisschen weiter vom Wasser wegkam, war von der paradiesischen Vorstellung nicht mehr besonders viel übrig. 😅
Also ging es wieder zurück den Berg hinauf.
Und da war bei mir dann endgültig die Luft raus. Ich war komplett fertig. 🥵 Mein ganzer Körper hat gezittert, es war unglaublich heiß und ich musste mich erst einmal hinsetzen. Eine Kokosnuss und eine längere Pause haben zum Glück geholfen.
Dazu kam, dass wir nicht direkt wieder ein TukTuk bekommen haben und deshalb noch etwas warten mussten. Irgendwann hatten wir dann aber endlich Glück und konnten zurück zu unserer Unterkunft fahren.
Bei Harry hat sich die ganze Hitze dann erst in der Unterkunft bemerkbar gemacht. Er hatte einen leichten Sonnenstich und wir beschlossen deshalb, den restlichen Nachmittag einfach ruhig anzugehen. Wir ruhten uns mehrere Stunden aus und ließen den Tag erst einmal sacken.





Und dann: Kottu! ❤️🍛
Abends ging es uns zum Glück wieder besser und wir machten uns noch einmal auf den Weg zu Rampe.
Und dort gab es wieder das, was wir mittlerweile wirklich lieben: Kottu.
Dieses Mal war es allerdings noch einmal eine ganz andere Liga. Das Kottu war unglaublich cremig. So cremig, dass wir uns gefragt haben, wie sie das überhaupt hinbekommen. Unsere Vermutung: Es wird dort mit Milch zubereitet.
Und ganz ehrlich: Davon werden wir noch lange träumen. 🤤
Nach diesem Tag mit Affenfrühstück, einem wunderschönen Strand, einem mysteriösen TukTuk-Fahrer, einem verlassenen Friedhof, einer abenteuerlichen TukTuk-Fahrt und einem völlig überbewerteten Jungle Beach war das genau der richtige Abschluss.
Manchmal braucht ein Weltreisetag eben nicht nur schöne Erlebnisse, sondern auch ein bisschen Chaos. Und davon hatten wir heute definitiv genug. 😂🇱🇰

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